Orga­no­po­nics Pri­me­ro de Julio stärkt die Ernäh­rungs­si­cher­heit in Cerro

By Published On: Mai 6, 2026Cate­go­ries: Agrar­wirt­schaft, Öko­lo­gie
  1. Janu­ar 2026 Radio Coco

Von: María Kar­la Fernán­dez Mustelier

In der Gemein­de Cer­ro in Havan­na ist die orga­no­po­ni­sche Farm Pri­me­ro de Julio ein Bei­spiel für städ­ti­sche und vor­städ­ti­sche Land­wirt­schaft, die anhand kon­kre­ter Fak­ten die Stär­ke des genos­sen­schaft­li­chen Pro­duk­ti­ons­mo­dells demonstriert.

Die­se auf einer Flä­che von rund zwei Hekt­ar ange­leg­te Basis­ein­heit der genos­sen­schaft­li­chen Pro­duk­ti­on geht über ihre eigent­li­che Funk­ti­on des Anbaus hin­aus und wird zu einer Säu­le der sozia­len Ver­sor­gung und der Sta­bi­li­tät der Gemeinschaft.

Mit Hil­fe öko­lo­gi­scher Anbau­me­tho­den erzielt die­ser Bau­ern­hof eine geschätz­te Ern­te von rund 16 Dop­pel­zent­nern ver­schie­de­ner Gemü­se­sor­ten und Gewür­ze. Sei­ne wah­re Bedeu­tung zeigt sich jedoch in der Ver­wen­dung sei­ner Pro­duk­te: Ein erheb­li­cher Teil der Ern­te wird an zwei Kran­ken­häu­ser und drei Pfle­ge­hei­me in der Regi­on geliefert.

Vicen­te Var­ce­nas, der Lei­ter der Ein­heit, erläu­ter­te dem Radio­sen­der COCO den dop­pel­ten Zweck des Pro­jekts: „Wir ver­fol­gen ein zwei­fa­ches Ziel: Wir wol­len ein wich­ti­ges Bin­de­glied im staat­li­chen Sozia­ler­näh­rungs­pro­gramm für die bedürf­tigs­ten Ein­rich­tun­gen sein und gleich­zei­tig die umlie­gen­de Gemein­de direkt ver­sor­gen. Des­halb betrei­ben wir hier neben den zuge­sag­ten Lie­fe­run­gen auch einen Direkt­ver­kauf, wo die Bevöl­ke­rung einen Teil unse­rer Pro­duk­ti­on zu sehr güns­ti­gen Prei­sen erwer­ben kann.“

Die­ses Mar­ke­ting­mo­dell, das ohne Zwi­schen­händ­ler aus­kommt und auf kos­ten­güns­ti­ger loka­ler Pro­duk­ti­on basiert, ermög­licht es, die Prei­se erschwing­lich zu hal­ten und ist ein Bei­spiel dafür, wie gemein­schaft­lich ent­wi­ckel­te Lösun­gen zur wirt­schaft­li­chen Sta­bi­li­tät und Ernäh­rungs­sou­ve­rä­ni­tät beitragen.

Die nach einem his­to­ri­schen Datum benann­te Stadt­farm Pri­me­ro de Julio ver­an­schau­licht somit das trans­for­ma­ti­ve Poten­zi­al urba­ner Land­wirt­schaft. Sie lie­fert nicht nur Lebens­mit­tel, son­dern stärkt auch den sozia­len Zusam­men­halt, unter­stützt Gemein­schafts­ein­rich­tun­gen und för­dert eine Kreis­lauf­wirt­schaft und soli­da­ri­sche Wirtschaft.

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