«Was die Blockade verweigert, bringt die Solidarität»
Nachdem die Versorgungsschiffe der kubanischen Marine, Papaloapan und Isla Holbox, mit über 800 Tonnen Hilfsgütern in kubanischem Hoheitsgebiet eingetroffen sind, wird derzeit eine zweite Lieferung humanitärer Hilfe für Kuba aus Mexiko vorbereitet.
Autorin: Laura Mercedes Giraldez | internet@granma.cu
februar 12, 2026 10:02:59
Nach der Ankunft der Marine-Logistikschiffe „Papaloapan“ und „Isla Holbox“ in kubanischen Gewässern mit über 800 Tonnen Hilfsgütern an Bord wird eine zweite Lieferung humanitärer Hilfe für Kuba aus Mexiko vorbereitet.
„Sobald die erste Lieferung eingetroffen ist, kehrt das Schiff zurück, und eine zweite Lieferung wird vorbereitet, und so geht es weiter“, erklärte Präsidentin Claudia Sheinbaum am Mittwochmorgen auf ihrer Pressekonferenz.
Sie fügte hinzu, dass Mechanismen eingerichtet würden, um die Beteiligung von zivilgesellschaftlichen Organisationen an Solidaritätsaktionen zu erleichtern.
„Ich weiß, dass es Gruppen in der Gesellschaft gibt, die Lebensmittel sammeln, und sie können diese auch übergeben“, bekräftigte sie. In diesem Zusammenhang beauftragte sie das Regierungssekretariat, als Verbindungsstelle zu fungieren und sich mit den Bundesbehörden bezüglich des verfügbaren Platzes auf offiziellen Transporten abzustimmen, auf denen diese Hilfe verladen werden soll.
Sie erklärte: „Es gibt Organisationen, die zu dieser Spendenaktion aufrufen. Wir haben selbst noch keine gestartet, da wir zusätzlich zu der Unterstützung durch Amexcid (Mexikanische Agentur für Internationale Entwicklungszusammenarbeit) bereits vorhandene Spenden verteilen.“
Die Präsidentin betonte außerdem, dass die Flüge von Mexiko auf die Insel nicht eingestellt wurden.
VON VOLK ZU VOLK
Die Kampagne „Von Volk zu Volk: Lasst uns die Blockade beenden“, initiiert vom Solidaritätskollektiv „Va por Cuba“ und dem Verband der kubanischen Einwohner in Mexiko, findet vom 14. bis 22. Februar auf dem Zócalo statt.
Die Initiative soll nicht nur erneut demonstrieren, dass die Karibiknation im Kampf gegen die Blockade nicht allein steht, sondern auch Lebensmittel und Medikamente sammeln, um die Folgen dieser völkermörderischen Politik zu lindern.
In einer offiziellen Erklärung bekräftigten beide Organisationen: „Das mexikanische Volk – geprägt von seiner Solidarität, Brüderlichkeit und historischen Verbundenheit mit dem kubanischen Volk – reagiert entschlossen, um die ungerechte Bestrafung Kubas zu verhindern.“ Sie erklärten weiter: „Was die Blockade verweigert, bringt die Solidarität“, daher trage jedes Produkt, das Kuba erreicht, zum Durchbrechen der imperialen Belagerung bei.