Über 32 000 Schwan­ge­re durch die Treib­stoff­blo­cka­de gefährdet

By Published On: Febru­ar 16, 2026Cate­go­ries: News, Unca­te­go­ri­zed

Das kuba­ni­sche Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um unter­nimmt inmit­ten eines bru­ta­len Wirt­schafts­krie­ges enor­me Anstren­gun­gen, um die Ver­sor­gung der Bevöl­ke­rung mit lebens­wich­ti­gen Dienst­leis­tun­gen zu gewährleisten.

Autor: Fran­cis­co Ari­as Fernán­dez | informacion@granmai.cu

febru­ar 16, 2026 10:02:28

 

Mehr als 32.880 Schwan­ge­re sind auf­grund der US-ame­ri­­ka­­ni­­schen Ener­gie­blo­cka­de gegen Kuba zusätz­li­chen Risi­ken, Bedro­hun­gen und Ein­schrän­kun­gen aus­ge­setzt. Gleich­zei­tig ver­schlech­tert sich die Ver­sor­gung von Neu­ge­bo­re­nen, Kin­dern, Dia­be­ti­kern, Krebs­pa­ti­en­ten sowie Pati­en­ten, die Ope­ra­tio­nen oder Not­fall­be­hand­lun­gen benö­ti­gen, zusehends.

Dies gab das kuba­ni­sche Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um bekannt, das seit Beginn der COVID-19-Pan­­de­­mie immense Anstren­gun­gen unter­nimmt, die viel­fäl­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen bei der Sicher­stel­lung der Grund­ver­sor­gung der Bevöl­ke­rung inmit­ten eines bru­ta­len Wirt­schafts­krie­ges, der das Leben der Men­schen unmit­tel­bar beein­träch­tigt, zu bewältigen.

Der Treib­stoff­man­gel beein­träch­tigt die prio­ri­tä­re Ver­sor­gung von Müt­tern und Kin­dern. So haben Schwan­ge­re bei­spiels­wei­se Schwie­rig­kei­ten, Ultra­schall­un­ter­su­chun­gen zur Über­wa­chung des Fötus und Gen­tests zur früh­zei­ti­gen Dia­gno­se von Fehl­bil­dun­gen in Anspruch zu nehmen.

 

Dies führt auch zu Ein­schrän­kun­gen bei der Mobi­li­sie­rung von Teams, die sich um extrem schwe­re müt­ter­li­che Erkran­kun­gen und kri­tisch kran­ke Neu­ge­bo­re­ne küm­mern, zu Ver­zö­ge­run­gen im Impf­plan für Kin­der und gefähr­det das Leben von Kin­dern mit beson­de­ren Bedürf­nis­sen (Heim­be­atmung, Absau­gung und Kli­ma­an­la­ge). Hin­zu kom­men wei­te­re Pro­ble­me wie die stark ein­ge­schränk­te Ver­füg­bar­keit von Kran­ken­wa­gen für Not­fäl­le und drin­gen­de Behandlungen.

Die­se Beein­träch­ti­gun­gen könn­ten erheb­li­che Aus­wir­kun­gen auf die mehr als 61.830 Kin­der unter einem Jahr haben, die in die­ser frü­hen Lebens­pha­se spe­zia­li­sier­te Betreu­ung benötigen.

Dar­über hin­aus schränkt dies den Zugang zu medi­zi­ni­scher Not­fall­ver­sor­gung, die Ver­sor­gung von Krebs­pa­ti­en­ten und die Nach­sor­ge von Pro­gram­men für chro­ni­sche nicht über­trag­ba­re und über­trag­ba­re Krank­hei­ten ein, was direkt zu einem Anstieg der Sterb­lich­keit im Land führt.

Die neu­en will­kür­li­chen Maß­nah­men gegen die kuba­ni­sche Bevöl­ke­rung wer­den die Beschaf­fung von Medi­ka­men­ten, Ver­brauchs­ma­te­ria­li­en, Reagen­zi­en, medi­zi­ni­scher Aus­rüs­tung und Instru­men­ten sowie den Kauf von Gerä­ten und Ersatz­tei­len wei­ter erschwe­ren. Die­se Maß­nah­men wer­den sich auch auf die Funk­ti­ons­fä­hig­keit von Kran­ken­häu­sern, Fach­sta­tio­nen, Ope­ra­ti­ons­sä­len und Inten­siv­sta­tio­nen auswirken.

In die­sem Zusam­men­hang behin­dern die sin­ken­de Häu­fig­keit von Lini­en­flü­gen und die gestie­ge­nen Fracht­kos­ten den Zugang zu Medi­ka­men­ten und ande­ren lebens­wich­ti­gen Res­sour­cen für das Gesund­heits­sys­tem, ins­be­son­de­re für Notfalltransporte.

Ange­sichts die­ser und vie­ler wei­te­rer Her­aus­for­de­run­gen, auf die wir in spä­te­ren Bei­trä­gen noch genau­er ein­ge­hen wer­den, arbei­ten die kuba­ni­schen Gesund­heits­fach­kräf­te und ‑ein­rich­tun­gen uner­müd­lich Tag und Nacht, um sicher­zu­stel­len, dass unse­re Bevöl­ke­rung die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung und die mensch­li­che Unter­stüt­zung erhält, die sie seit jeher leis­ten – ein grund­le­gen­des und unver­äu­ßer­li­ches Recht –, unge­ach­tet der schwie­ri­gen Umstän­de, die durch die Ver­schär­fung des Wirt­schafts­krie­ges ent­ste­hen. Die­ser Krieg ist gekenn­zeich­net durch den kri­mi­nel­len Akt, einem Land die Treib­stoff­ver­sor­gung zu ent­zie­hen und das Leben von Mil­lio­nen Men­schen zu gefährden.